Nachruf

Univ. Prof. Dr. med. Hubertus Riedmiller * 25.03.1951 † 03.04.2026
Mit großem Bedauern hat der Stiftungsrat der C. E.-Alken Stiftung vernommen, dass Univ. Prof. Dr. Hubertus Riedmiller am 3. April 2026 verstorben ist. Urologisch unter Professor Hohenfellner in Mainz ausgebildet, war Professor Riedmiller von 1990 bis 1997 zum Direktor der Urologischen Universitätsklinik der Philipps-Universität Marburg berufen worden. Von 1997 bis zu seiner Emeritierung Ende 2016 war er Direktor der Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Über die Grenzen Deutschlands hinweg hatte er das Renommee eines exzellenten Operateurs sowie Vorreiters auf dem Gebiet der Harnableitung. Sein Wissen und Können gab er an viele Schülerinnen und Schüler weiter, was zu einer „Würzburger Schule“ in Nachbesetzungen von mehreren urologischen Kliniken führte. Hierzu gehören beispielsweise die Kliniken in Bamberg, Fulda, Regensburg, Stuttgart und Schweinfurt. Von 1996 bis 2022 war Professor Riedmiller Mitglied des Stiftungsrates der C. E.-Alken Stiftung, die er tatkräftig mit brillantem Wissen und Pragmatismus unterstützte.
Der Stiftungsrat der C. E. Alken-Stiftung


